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Český ráj

Dětenice

Das hiesige altböhmische Gasthaus und Brauerei bieten mittelalterliche Spezialitäten an. Das Essen wird am offenen Feuer zubereitet und wird mit bloßen Händen gegessen. Zur Amüsierung kann man sich Fechtszenen anschauen, die Tänzerinnen tanzen auf den Tischen usw.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Die Region ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Die frühesten Siedlungen beschränkten sich auf die fruchtbaren Talebenen, die Felsen blieben mit Ausnahme der Skály na Mužském unbewohnt. Auf dem Berg Kozákov bestanden Werkstätten für die Verarbeitung von Jaspis. Um 1100 v. Chr. bildete sich ein dichtes Netz von Siedlungen der Lausitzer Kultur. Die Dörfer waren nur 1-2 Kilometer voneinander entfernt, und auch auf den Felsen und besonders in den Höhlen sind für diese Zeit zahlreiche Siedlungsspuren nachgewiesen. Befestigte Höhenburgen entstanden unter anderem auf dem Berg Mužský, in Hrubá Skála und in Prachovské skály. Das System der gut geschützten und strategisch günstig gelegenen Wehrsiedlungen blieb zum Teil bis ins Mittelalter in Gebrauch, allerdings ohne dass sich eine Siedlungskontinuität feststellen lässt.
Spätestens ab dem 11. Jahrhundert n. Chr. wandelte sich die Siedlungsstruktur. In den Höhenlagen errichtete der lokale Adel zahlreiche befestigte Herrensitze und Burgen, die das Landschaftsbild bis heute prägen.
Die touristische Erschließung der Region begann im frühen 19. Jahrhundert in der Gegend von Sedmihorky. Das 1841 dort gegründete Kurbad bot den Gästen besonders reine Luft und einige Heilquellen, von denen die Aloisienquelle die bedeutendste ist. Einer der ersten Gäste, der tschechische Dichter Karel Havlíček Borovský, prägte noch im gleichen Jahr die Bezeichnung Böhmisches Paradies, die sich rasch einbürgerte und die diese Region noch heute trägt.
Viele böhmische Künstler ließen sich in Sedmihorky und Umgebung inspirieren. Der Komponist Bedřich Smetana verbrachte hier ein Gutteil seiner letzten Lebensjahre. 1876 bis 1884 hielt er sich in Jabkenice auf und komponierte hier u. a. „Tábor“ und „Blaník“, die letzten beiden sinfonischen Dichtungen aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ (Má Vlast).
In der Region befinden sich zahlreiche kulturelle und historische Denkmäler und Natursehenswürdigkeiten. Zu nennen sind die auf hohen Felsen gebauten Burgen Kost und Trosky, Vranov (Wranow), Valdštejn (Waldstein), Zbiroh, Drábské světničky, Rotštejn, Valečov und die Schlösser Hrubá Skála, Hrubý Rohozec und Humprecht.

Skalní město

Das Felsgebiet Hruboskalské skalní město (deutsch: Groß-Skaler Felsenstadt) liegt im Nordosten des Böhmischen Paradieses. Die Felsen bilden die Randfelsen nordöstlich von Trosky. Sie sind ein mächtiger Sandsteingürtel südlich und südöstlich von Turnov zwischen der Burg Valdštejn und dem Schloss Hrubá Skála. Wichtigste Ortschaft ist die unterhalb der Felsen liegende Ortschaft Sedmihorky mit dem 1841 gegründeten Kurbad.
Das 219 Hektar große Gebiet ist seit 1998 ein Naturreservat. Es ist ein beliebtes Erholungsgebiet bei Klettern und Wanderern. Bekannteste Felsgebilde sind die Drachenfelsen, der Taktstock, der Leuchtturm und der Kapellmeister.

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